2 Power-Spots für Gesundheit und Erfolg

Zwei grundlegende Faktoren, die Gesundheit und  Erfolg maßgeblich beeinflussen

Wer ein eigenes Business auf die Beine stellt, hat zumeist den großen Wunsch nach mehr Freiheit und Selbstbestimmung, gefolgt von dem Wunsch nach Erfolg. Doch woran liegt es, dass manche so erfolgreich sind und bei anderen sich der Erfolg nicht so richtig einstellen will, obwohl sie sich so sehr darum bemühen und dafür abkämpfen?  Zum einen ist bekannt, dass unser Mindset, unsere Glaubenssätze und Einstellungen, dafür verantwortlich sind. Aber ist das wirklich alles? Und warum funktioniert die Veränderung des Mindsets bei einigen leicht und bei anderen wieder gar nicht? Anscheinend gibt es weitere Faktoren. Lass uns deshalb tiefer in das Thema eintauchen.  

 

Als Mensch sind wir mit der Natur und dem Universum weitaus mehr verbunden, als wir uns dessen im Alltag bewusst sind.  Wir bewegen uns innhalb bestimmter und veränderbarer persönlicher und kollektiver Felder. Im äußeren Raum, an dem Ort, wo wir leben, sind wir mit der Geschichte des Ortes verbunden, denn ein Ort hat ein Gedächtnis und alles, was dort geschehen ist, ist im umgebenden morphogenetischen Ortsfeld gespeichert. Daher ist die Auswahl eines geeigneten Standortes sowohl für unseren privaten Lebensraum, als auch für unseren Business-Standort von so großer Bedeutung. Es spielt eine Rolle, ob das neue Bürogebäude auf dem Grundstück des ehemaligen Schlachthofes der Stadt gebaut wurde, oder ob es an einem Standort steht, wo schon immer florierende Unternehmen ansässig waren. Du spürst wahrscheinlich schon beim Lesen, dass es sich unterschiedlich anfühlt.

Ich habe bei meiner Arbeit als Chitektin immer wieder Fälle, wo Orte sehr stark belastet sind durch die Vorgeschichte. Solche niedrig schwingenden Energiemuster verlangen nach Ähnlichem und ziehen daher weitere negative Ereignisse und Situationen an. So folgt an bestimmten Standorten eine Insolvenz der nächsten und die Beteiligten suchen die Gründe dort, wo die Ursachen nicht zu finden sind. 

 

Alles kommuniziert und beeinflusst sich gegenseitig

Spätestens seit den Erkenntnissen der modernen Physik ist klar, dass alles mit allem über ein Quantenfeld miteinander verbunden ist und dass wir mit unserem Bewusstsein, unseren Gedanken und Gefühlen, auf dieses Feld einwirken und umgekehrt. Da alles miteinander in Wechselwirkung steht, beeinflusst die Umgebung, in der wir uns viele Stunden unseres Lebens aufhalten, uns am meisten und hat daher auch positive oder negative Auswirkungen auf unser Privatleben und auf unser Business. Spannend zu sehen ist, dass ein negatives Mindset oft einher geht mit einer problematischen Umgebung. Dies basiert auf Resonanz. Unbewusst werden aus der negativen Einstellung heraus, negative Orte gefunden und diese wirken negativ auf die Geschäftsentwicklung und den Erfolg ein. 

 

Der wichtigste Ort für Gesundheit und Erfolg ist der Schlafplatz

Der Ort, an dem wir die meiste Zeit am Stück verbringen ist unser Bett. Ein optimal positionierter, gesunder Schlafplatz ist das Fundament für den Erfolg im Leben und im Business. Ja, du hast richtig gelesen.

Der zweite Platz, an dem wir viel Zeit verbringen, ist unser Arbeitsplatz. Bei den meisten Selbstständigen ist es das Büro und der Schreibtisch. Auch hier gilt wieder: Ein optimal positionierter Schreibtisch und ein gut ausgerichtetes Büro sind die zweite Ebene eines starken Fundaments für den Geschäftserfolg. Erst auf der dritten Ebene spielt die Gestaltung und die Einrichtung eine Rolle. Materialien, Farben und Einrichtungsgegenstände, sowie Bilder und sonstige Symbolik schaffen das Ambiente. Sie kommunizieren lautlos und wirken tagein und tagaus auf das Unterbewusstsein ein.

Zurück zum Mindset.
Wenn dir bewusst wird, dass du ein eher negativ programmiertes Mindset hast, dann solltest du dir unbedingt auch deine beiden Power-Spots, deinen Schlafplatz und deinen Arbeitsplatz, genauer ansehen. Du wirst bei genauerer Betrachtung, nachdem du diesen Artikel gelesen hast, bemerken, dass sie nicht in Ordnung sind und dir wird sofort auffallen, was du verändern musst. Dies kann damit beginnen, dass du Ordnung schaffst und somit auch deinen Schreibtisch wieder mal zu Gesicht bekommst. Vielleicht wird dir bewusst, dass du viel zu viele offene Regale hast, die unruhig wirken und daher deiner Konzentration abträglich sind.

Bei deinem Schlafplatz kann es sein, dass du zu viele Informationsfelder um dich herum hast – Bücher, Fernsehen, Zeitschriften etc.. All das wirkt störend, wenn sich deine Seele nachts von dieser irdischen Ebene entfernen möchte, um in anderen Dimensionen Kraft zu schöpfen für den irdischen Lebensalltag. Es kann auch sein, dass dein Schlafplatz eher wie eine Abstellkammer aussieht und sich hier Bügelbrett neben Fernseher und Zeitungsstapeln und leeren Chipstüten ein buntes Stelldichein geben. Du meinst, dass das nicht´s ausmacht, weil du das nachts eh nicht mitbekommst? Lass dich überraschen und mach ein Experiment. Gestalte dir diesen Raum so freundlich und sanft wie möglich und du wirst merken, dass sich dein Schlaf deutlich spürbar vertieft, du dich erholter fühlst und morgens beim Aufstehen fiter bist. Auch auf bedrohliche Symbolik im Schlafbereich verzichtest du am besten. Dein Unterbewusstsein kann den Unterschied, den dein Verstand macht, nicht machen – Bedrohliches Aussehen wirkt unbewusst bedrohlich und bewirkt, dass im Körper biochemische Prozesse ablaufen, wie es bei Stress der Fall ist.

Übrigens, der ganze Kabelsalat im Kopfbereich deines Schlafplatzes, erzeugt Spannungen in deinen Körperzellen, weil über den E-Smog Informationen in die Zellen gelangen, die die Zellen nicht verarbeiten können. Diese Anspannung im Körper ist ebenso kontraproduktiv für einen erholsamen, tiefen Schlaf. 

2 Powersports für Gesundheit und Erfolg – Schlafplatz und Arbeitsplatz 

Schau dir unter den oben genannten Gesichtspunkten in den nächsten Tagen deine „Power-Spots“, deinen Schlaf- und deinen Arbeitsplatz an, die für deinen Erfolg eine Rolle spielen. Fühl dich ein, spüre die Atmosphäre und stell dir dazu folgende Fragen:

5 Fragen und Tipps für den Schlafplatz

  • Ist mein Kopfbereich so frei wie möglich von Informationsfeldern? 
  • Steht mein Bett mit dem Kopfteil an einer festen Wand?
    Falls nein, verändere dies dahingehend, dass du diesen Schutz nachts hast.
  • Welche Farben befinden sich an meinem Schlafplatz?
    Sorge hier für eine sanfte Farbumgebung, die entspannt und ruhig wirkt. Studien haben gezeigt, dass wir Farben nachts über die Haut aufnehmen und unsere Biologie darauf regiert.
  • Gibt es Stromkabel in der Nähe meines Bettes – vor allem im Kopfbereich?
    Falls ja, sorge dafür, dass du alles unnötige entfernst und ggf. abends den Stecker aus der Dose ziehst, sodass auch der Reststrom nicht mehr wirken kann.
  • Steht mein Bett richtig?
    Zur Orientierung des Bettes im Raum hier ein weiterer Tipp. Normalerweise wird anhand des Geburtsdatums die Beschaffenheit deiner Lebensenergie – deines Chi´s – ermittelt. Diese wiederum geht in Wechselwirkung mit dem Erdmagnetfeld. Bei einer Beratung wird dies genau ermittelt und dann stehen 4 förderliche Himmelsrichtungen zur Verfügung. 

Für´s erste kannst du es auch so machen: Wichtig ist, dass du deinem Gespür vertraust. Mach dir klar, wo welche Himmelsrichtung in deinem Schlafraum ist. Vielleicht mit deinem Smartphonse, die meisten haben einen integrierten Kompass. Insgesamt gibt es 8 verschiedenen Richtungen – mit den Zwischenhimmelsrichtungen Südosten, Nordosten, Nordwesten und Südwesten. 

Auf die passende Qualität der Richtung erspüren

Wenn du das geklärt hast. Stelle dich in dein Schlafzimmer mit Blickrichtung gen Norden. Dann schließe deine Augen und richte deine Aufmerksamkeit nach innen und auf deinen Atem, bis du dich innerlich ruhig fühlst. Dann frage dich: Fühle ich mich in diese Richtung orientiert wohl? Spüre nach und vertrau deinem Instinkt, vor allem der ersten Empfindung, die auftaucht. Dann dreh dich rechts herum um 45°. Spür wieder nach wie du dich so orientiert fühlst. Fahre so fort, bis du dir 8 verschiedene Eindrücke geholt hast. Die Richtung, in der du dich am wohlsten gefühlt hast, geht in positive Resonanz mit deiner Lebensenergie und ist somit die ideale Schlafrichtung. Dorthin sollte dein Kopf beim Schlafen zeigen. 

Eine andere Richtung, in der du dich auch noch wohl gefühlt hast, kann alternativ deine Schlafrichtung sein, falls du in deinem Schlafzimmer dein Bett nicht in die beste Ausrichtung positionieren kannst. Wichtig zu wissen ist, dass du deine förderlichen Richtungen auch für deinen Arbeitsplatz wählen kannst, allerdings solltest du dann in diese Richtung schauen. Beim Schlafen hingegen weißt dein Kopf in diese Richtung.

Nachdem du deinen Schlafplatz aufgewertet hast, nimm dir im nächsten Schritt deinen Arbeitsplatz vor. Setzen dich dazu ganz entspannt in deinen Bürostuhl und schau dich einmal bewusst um, während du dir nachfolgende Fragen stellst. Vernimm dabei deine inneren Regungen – deine innere Stimme.

 

7 hilfreiche Fragen zum Arbeitsplatz

  • Ist mein Arbeitsplatz meinem Erfolg zuträglich?
  • Spiegelt dieser Raum meine Einzigartigkeit – meine Werte – meine Vision?
  • Sieht mein Büro nach Erfolg aus? 
  • Wie viel „Unwesentliches“ beherbergt mein Büro? 
  • Unterstützt die Symbolik der Bilder im Raum meinen Erfolg, meine Werte, meine Vision?
  • Fühle ich mich hier richtig, richtig wohl? 
  • Wenn nein, was fehlt? – Was ist zuviel? – Was ist unpassend?

Welche Erkenntnisse gewinnst du? Mach dir am besten Notizen. Anschließend terminierst du  den Zeitpunkt an dem du dein Büro entschlacken, oder vielleicht sogar entrümpeln wirst.

Denn alles, was wir bei uns beherbergen und nicht nutzen und keine Freude daran haben, belastet unsere Lebenskraft. Nach solch einem Ausmisten fühlst du dich bestimmt leichter und hast auf mehr Elan für deine Unternehmungen.
Aber aufgepasst: Du hast ein Vakuum geschaffen, das danach trachtet sich wieder zu füllen und zwar schneller als es dir bewusst ist. Daher achte darauf, was du zu dir in dein Büro stellst und frag dich dabei vorher: Spiegelt dieses Objekt meinen individuellen Lebensstil, meine Werte, meinen Erfolg, das was ich angestrebe wider?

Hier nochmals eine kurze Zusammenfassung 

Sowohl dein Schlaf- als auch dein Arbeitsplatz sind machtvolle Faktoren für deine Gesundheit und deinen Erfolg.

Schritt 1 Optimiere deinen Schlafplatz wie oben angegeben und mach daraus deinen Erfolgs-Powerspot Nr. 1

Schritt 2 Optimiere deinen Arbeitsplatz wie oben angegeben und mach daraus deinen Erfolgs-Powerspot Nr. 2

Schritt 3 Warte einen Mondumlauf von 28 Tagen und beobachte die Veränderungen, die sich einstellen. 

Schritt 4  Sei ab jetzt achtsamer, wenn du dich an bestimmten Orten länger aufhältst. Beginne die Atmosphäre zu spüren und achte dabei immer
auf deine Befindlichkeit und die Signale. Mit der Zeit wirst du immer schneller erkennen, ob ein Ort dich nährt und unterstützt, oder ob er dir Kraft
nimmt.

Nachdem du deine beiden Erfolgs-Spots in Ordnung gebracht hast, sodass du dich richtig, richtig wohl fühlst, hast du einen großen und wichtigen Beitrag für deinem Erfolg geleistet und zugleich auch deine Gesundheit gestärkt.

 

Hat dich mein Artikel angesprochen? Was sind deine Gedanken und Erfahrungen dazu?
Gerne lese ich dazu auch deinen Kommentar. 

 

Krank durch zu viel Sitzen

Gastbeitrag von Dr. Annette Pitzer

Muskelschwund durch Bewegungsmangel

Muskelschwund, auch als Muskelatrophie bekannt, hat diverse Ursachen, unter anderem eine sitzende Lebensweise, Altern, Arthritis und Rückenmarksschäden. Diese Erkrankung wird in zwei Kategorien unterteilt:

  • Inaktivitätsatrophie
  • Neurogene Muskelatrophie

Bei der Inaktivitätsatrophie wird der Verlust von Muskelgewebe auf verminderte körperliche Aktivität zurückgeführt, wohingegen bei der neurogenen Muskelatrophie eine Störung der Nerven vorliegt, die den Muskel ansprechen sollen, wie es zum Beispiel bei Multipler Sklerose auftritt.  In diesem Beitrag geht es um die Inaktivitätsatrophie.

Use it or lose it

Jeder, der schon einmal aufgrund eines Knochenbruches einen Gipsverband tragen musste, kennt das Phänomen der Inaktivitätsatrophie. Nachdem der Gips entfernt wurde, weist das betroffene Gliedmaß einen deutlichen Schwund der Muskulatur auf, was wiederum zu einem offensichtlichen Kräfteverlust im betroffenen Gliedmaß führt. Die Atrophie tritt also aufgrund fehlender funktioneller Inanspruchnahme des ruhig gestellten Muskels auf. 

Aber auch wer seine Muskulatur nicht nutzt, verliert ihre Funktion. 

 

Büroarbeit als Auslöser für Muskelschwund

Sehr viele Menschen, die eine sitzende Tätigkeit ausführen und in ihrer Freizeit nicht für den entsprechenden Ausgleich sorgen, leiden unter einer Inaktivitätsatrophie der Muskulatur, mit schwerwiegenden Folgen. Je älter wir werden, desto schneller kommt es bei sitzender Tätigkeit zu einem Verlust der Muskulatur. Eine Inaktivitätsatrophie, die durch eine weitgehend sitzende Tätigkeit entsteht, hat weitreichende Folgen. Der Knochenabbau nimmt zu, sodass Osteoporose droht. Das Venöse-System wird stark belastet, wodurch Herz-Kreislauferkrankungen gefördert werden. Leider gibt es noch eine Vielzahl weiterer Folgeerkrankungen, die hier nicht aufgezählt werden können.

 

Vorbeugen ist besser als heilen

Dem Muskelabbau kann durch regelmäßige körperliche oder sportliche Betätigung vorgebeugt werden. Je früher damit begonnen wird, umso besser. Aber auch im fortgeschrittenen Stadium kann die Muskelkraft durch Training  wiederhergestellt werden.

Am Arbeitsplatz

Im Büro kann ein sogenannter Bewegungsstuhl oder ein Sitzball gute Dienste leisten. Beide Sitzvarianten integrieren dauerhaft sanfte Bewegungen in den Büroalltag. Ich selber sitze seit fast 40 Jahren auf einem solchen Bürostuhl. Diese Sitzgelegenheiten stärken automatisch Rückgrat, Hüften, Schultern und Rücken und bekämpfen aktiv Muskelatrophie.

Auch ein Stehpult kann gute Dienste leisten. Wer zwischen der sitzenden und der stehenden Tätigkeit hin und her wechselt, fördert seine Muskulatur.

Spaziergang in der Mittagspause

Tu doch noch etwas mehr für Deine Muskelgesundheit. Nutze einen Teil Deiner Mittagspause für einen Spaziergang. So förderst Du nicht nur Deine Muskulatur sondern der Sauerstoff, den Du tankst, lässt Dich auch mit mehr Elan Deine weitere Arbeit tun.

 

Yoga im Büro, warum nicht?

Vielleicht kannst Du Dir gar nicht vorstellen, dass Du Yogaübungen im Büro durchführst. Der Gedanke es vor Deinen Kollegen zu tun, ist Dir ein bisschen peinlich. Deshalb habe ich Dir einige Übungen zusammengestellt, die nicht auffallen. 

Kopfdrehung

Schließe die Augen und lass Dein Kinn auf die Brust sinken. Nun mache eine langsame Kopfdrehung nach links, die Schultern sind dabei frei und entspannt. Wiederhole die Kopfdrehung drei bis fünf Mal in eine Richtung und ebenso oft in die andere Richtung.

Dehnung des Rückens
Stelle die Füße flach auf den Boden und lege beide Hände auf die Knie. Die Knie sind hüftbreit aufgestellt. Beim Einatmen strecke den Rücken nach vorne aus und blicken zur Decke. Beim Ausatmen beuge den Rücken nach hinten und blicken zum Boden. Verharre so lange in den einzelnen Positionen, wie es für Dich bequem ist. Wiederhole die Übung drei bis fünf Mal.

Dehnung der Arme
Schiebe den Stuhl vom Tisch weg, stelle die Füße fest auf den Boden. Verschränke die Finger hinter dem Rücken, strecke die Arme aus und lasse sie langsam sinken. Dann hebe die Arme, immer noch hinter dem Rücken verschränkt, lasse den Brustkorb auf die Beine senken und entspanne die Halsmuskeln.

Adler Position
Strecke die Arme parallel zum Boden aus, die Handflächen zeigen nach oben. Winkel die Arme an und lege den rechten Arm über den linken. Verschränke die Arme so ineinander, dass Du die Handflächen vereinen kannst. Heben Sie nun die Ellenbogen, die Schultern sinken dabei. Wiederhole die Übung, indem Du nun den linken Arm über dem rechten legst.

Drehung der Wirbelsäule
Setze Dich seitlich auf den Stuhl und stelle die Füße fest auf den Boden. Halte Dich mit beiden Händen an der Rückenlehne fest  oder, falls Dein Stuhl keine hat, an der hinteren Kante der Sitzfläche und drehe Dich in der Taille in Richtung der Hände, dann langsam in die andere Richtung. Wiederhole die Übung zwei bis drei Mal.

Dehnung der Schultern und der Schulterblätter
Atme tief ein und hebe langsam die Schultern, so als ob Du damit Deine Ohren berühren wolltest. Atme wieder aus und ziehe gleichzeitig die Schulterblätter zueinander. Atme weiter aus, senke dabei die Schultern tief nach unten – fühle dabei, wie der Abstand zwischen den Ohren und den Schultern wächst. Wiederhole die Übung so lange, wie es für Dich angenehm ist.

Viel Erfolg bei Deinem täglichen Büroyoga-Programm.

 

Über die Autorin

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Mein Name ist Dr. Annette Pitzer.

Ich bin Heilpraktikerin für integrative Medizin und Psychotherapie,
Bloggerin und Gesundheitscoach.
Mit Leidenschaft und Begeisterung beschäftige ich mich mit allem,
was Gesundheit betrifft. Dabei vereine ich Schulmedizin, Naturheilkunde
und Schamanismus zu einer heilbringenden Verbindung. 

Weitere Informationen findest du auf meiner Website

 

Frühjahrsputz für Atmosphären

Das Frühjahr ist da und langsam wird es Zeit für einen Frühjahrsputz. Dabei werden die Fenster gesäubert, der Boden auf Hochglanz poliert, der Müll entsorgt und Platz für Neues geschaffen. Den meisten von uns machen sich keine Gedanken über die vorherrschende Atmosphäre und darüber, dass auch dieser Teil des Raumes der Reinigung und Klärung bedarf – vor allem nach einem langen Winter.

Ich bin neugierig  und schau bei Wikipedia nach. Unter dem Begriff Atmosphäre finde ich dort folgendes: Atmosphäre [atmoˈsfɛːrə] (von griechisch ἀτμός, atmós „Dampf, Dunst, Hauch“ und σφαῖρα, sphaira „Kugel“) bezeichnet: Atmosphäre (Astronomie), die gasförmige Hülle um einen Himmelskörper. Erdatmosphäre, die gasförmige Hülle der Erde.Atmosphäre (Ästhetik), in Kunst und Ästhetik eine Stimmung. Ich möchte hier in diesem Artikel über Atmosphären von Häusern, der dritten  Haut des Menschen schreiben. Ja, Räume umgeben uns wie eine dritte Haut. Ob wir uns an Orten auf Anhieb wohlfühlen oder nicht entscheidet sich in Sekundenschnelle. Da sind die Gerüche, die uns in die Nase steigen und Ekel oder Wohlgeruch erzeugen. Da drängen Geräusche an unsere Ohren und je nach Tonhöhe und -Qualität quälen sie uns  oder laden unsere Seele zum Entspannen und Wohlfühlen ein. Neben Farben, Formen, Materialien, Licht und Temperatur trägt auch die Sauberkeit zur angenehmen Atmosphäre eines Ortes bei. Doch eben nicht ausschließlich. Ist es doch erwiesen, dass klinisch saubere Räume eher ungemütlich wirken. Über das bisher Beschriebene hinaus gibt es noch weitere Faktoren, die eine gute oder schlechte Atmosphäre ausmachen und damit eine entsprechende Stimmung schaffen. Wie ein Instrument, so müssen auch Räume von Zeit zu Zeit gestimmt und vorher geklärt werden.

Orte haben ein Gedächtnis

Schauen wir bei uns selbst. Was macht unsere Stimmung aus? Es sind die Erlebnisse und die damit verbundenen Gedanken und Gefühle, die sie färben – manchmal von trist und trüb bis hin zu heiter und froh. Dazwischen liegt eine ganze Bandbreite verschiedenster Nuancen.
Ähnlich wie unsere Stimmung wird die Stimmung in einem Raum auch von den dort verweilenden Menschen beeinflusst und gefärbt. Wir alle wissen, dass in Räumen, in denen es Konflikte und Streit gab, eine „dicke Luft“ herrscht. Mit dieser Luft, die dick oder besser gesagt dicht ist,  ist der Äther gemeint. Bereits Aristoteles nahm ihn als das 5. Element an, das den vier Elementen der Welt der Erscheinung (Erde, Wasser, Luft und Feuer) als unwandelbares und ewiges Wesen zugrunde liegt und sie durchdringt.

Die Eigenschaft dieses Äthers ist es, Gedanken und Emotionen zu speichern und am Ort zu halten. Das Besondere daran ist, dass je nach Art der Gedanken damit sowohl positive als auch negative Gefühls- und Gedankenmuster einhergehen, die dem Raum ihre Prägung geben und die sich wiederum mit ihresgleichen verbinden. So entsteht im Laufe der Zeit in Räumen, in denen sich zum Beispiel lange Zeit Kranke aufgehalten haben, eine krankmachende, schwer belastete Atmosphäre.

 

Öffentliche Räume und Orte

Denken wir in diesem Zusammenhang an Krankenhäuser. Diese Atmosphäre ist geradezu geschwängert, ja gesättigt mit einer dunklen, schweren und zäh fließenden Energie. Der Weg zum Gesundheitshaus führt in erster Linie über die Veränderung unseres Bewusstseins im Hinblick auf Krankheit, doch darüber hinaus ist es dann nur konsequent und folgerichtig, wenn die Atmosphären dieser Häuser regelmäßig gereinigt und revitalisiert werden, so dass eine frische, kraftspendende Atmosphäre die Genesungsprozesse vor Ort unterstützt.

Ein anderes Beispiel sind Hotels. Hier gehen Menschen aus und ein. Das, was der Hotelbesitzer von diesen Menschen weiß, steht in deren Reisepass. Doch das, was Menschen sonst noch in ihrem geistigen und emotionalen Reisegepäck mitbringen ist unsichtbar. Jeder Mensch hinterlässt Spuren seiner Gedanken und Gefühle in dem Raum, in dem er sich aufhält und die Nacht verbringt. So wie das Säubern der Hotelzimmer auf der stofflichen Ebene sehr wichtig ist, so ist es im feinstofflichen Bereich ebenso sinnvoll und ratsam.

Um einen Ort wieder zum Strahlen zu bringen reicht es nicht aus, so wie uns die Werbung das mit Meister Proper vermitteln möchte, den Raum einfach nur zu säubern. Vielmehr ist es erst die Klarheit und Vitalität einer Atmosphäre, die  uns Menschen ein Gefühl von Weite, Frische und Leichtigkeit schenken.

Das Reinigen einer Atmosphäre kommt einem Klären gleich – ein Loslösen von alten, überlebten und belastenden Energien und Informationen. Dieses Ausscheiden ist auch im menschlichen Organismus ganz natürlich vorgesehen. Wir nehmen Nahrung zu uns, unser Körper verwertet sie und scheidet den Rest wieder aus. Auch unser Planet Erde vollbringt diese Reinigungsprozesse. Dabei spielen die Elemente eine entscheidende Rolle.

Je nach Verschmutzungsgrad der Atmosphäre stehen Feuer, Wasser und Luft in ihren verschiedensten Intensitätsgraden als Feuersbrunst, Erdbeben, Stürme und Tsunamies bereit, um das Gleichgewicht oder besser gesagt die Gesundheit des Organismus unseres Planeten wieder herzustellen. So wie unser Organismus, unser Körper, von Zeit zu Zeit eine Entschlackungskur braucht, so brauchen das auch Räume oder besser gesagt deren Atmosphären.

 

Auch Atmosphären brauchen eine Entschlackungskur

Jetzt kannst du natürlich fragen, ja wenn das alles natürlich in der Natur so angeordnet  ist, dass diese Ausscheidungs- bzw. Reinigungsprozesse natürlich ablaufen, wieso ist das bei den Atmosphären dann nicht auch so? Schau, die großen Naturschauspiele treten ja dann extrem auf, wenn ein Organismus bereits aus der Balance gefallen ist. Auch bei uns Menschen ist das so. Im gesunden Maß dürfen wir alles essen und trinken. Jedoch verlassen wir dieses Maß, dann kommt es zu Einseitigkeiten und damit fallen wir aus der Balance. Je nachdem wie weit weg wir uns von dieser Balance befinden, müssen wir die entsprechenden korrigierenden Maßnahmen ergreifen und die können manchmal auch extrem sein. Damit will ich sagen, dass der Mensch anders als die anderen Spezies in die Natur eingreift – durch sein Denken, sein Fühlen, seine Worte und sein Handeln. Damit ist ihm ja auch die Krone zuteil geworden, ohne dass es uns damit auch bewusst geworden wäre, welche Verantwortung damit einher geht.

Die neusten Erkenntnisse aus Biologie und Physik zeigen uns das deutlich auf. 1983 gelang dem britischen Zellbiologen Prof. Dr. Rupert Sheldrake mit dem wissenschaftlichen Nachweis der „Morphogenetischen Felder“, ein revolutionärer Durchbruch. Seine Arbeiten beschäftigten sich u. a. mit den Fragen: – Wie lernt eine junge Schwalbe sich bei der Futtersuche, beim Nisten und beim Vogelzug, so zu verhalten, wie es für Schwalben typisch ist? – Wie „lernt“ eine junge Buche, im Laufe ihres Wachstums die Gestalt, Struktur und die Gewohnheiten, die für Buchen charakteristisch sind? Diese Fragen führten ihn zu der Ansicht, dass die Natur ein Gedächtnis besitzt und durch Gewohnheiten das „Gedächtnisfeld“ stärker oder schwächer wird. Die „Morphogenetischen, oder Morphologischen Felder“, speichern alles Erlebte, Gedachte, Erkannte oder Erfundene und werden deshalb auch das „Gedächtnis der Natur“ genannt.

Auch Ort und Räume haben ein Gedächtnis. Im feinstofflichen Feld speichern sich Gedanken und Gefühle als mentale und emotionale Muster der Ereignisse ab. Wurde an einem Ort zum Beispiel sehr heftig gestritten, speichert sich dieses Energiemuster im Feld und erzeugt ein Konfliktpotenzial, das unsichtbar durch die Atmosphäre des Ortes wirkt. Bei der nächsten Gelegenheit, bei der sich in diesem Raum wieder ein Streit anbahnt, verstärkt das vorhandene Muster den aufkeimenden Streit und bewirkt, dass dieser heftiger ausfällt als dies an einem neutralen Ort stattgefunden hätte.

 

Alte Raummuster verhindern neue, gute Gewohnheiten zu etablieren

Auch ein anderes Phänomen lässt sich auf diese Weise erklären. Wenn Menschen zum Beispiel nach einer Kur die guten Vorsätze zu Hause nicht lange umsetzten können, dann wirken die alten Rauminformationen als Verhinderer. Sie ersticken die guten Absichten sehr schnell im Keim, noch bevor erste Erfolge sichtbar werden konnten, wenn der Wille der betreffenden Person nicht geradezu stark ist. Gedanken und Emotionen sind Energien, die, je nach Art, in unterschiedlichen Frequenzen schwingen.
Angst, Sorgen und Furcht schwingen langsam und tief. Dabei fühlen sich die Menschen schwer, bedrückt und lustlos. Freude hingegen schwingt schnell und hoch. Wir fühlen uns leicht und unbeschwert. Was sich in einem Raum ereignet hat, ist in energetischen Mustern dort gespeichert. Je öfter nun an einem Ort das morphogenetische Feld mit negativen Informationen und Energien genährt wird, desto dichter und auch schwerer wird die dort vorherrschende Atmosphäre. Schon beim Betreten eines Raum fühlt sich der Mensch unwohl; die Atmosphäre drückt auf die Stimmung. Der Volksmund spricht hier von „dicker Luft“ oder auch von einem „alten Mief“. Eine natürliche Reaktion darauf ist, die Fenster zu öffnen, um frische Luft hereinzulassen.

Diese frische Luft ist neutrale Atmosphäre, die dem Raum hinzugefügt wird und kurzfristig Erleichterung verschafft, ohne jedoch das vorhandene Feld zu verändern. Hat ein Feld einmal eine bestimmte Menge an negativer Ladung, kommt in solch einem Raum auch keine gute Stimmung mehr auf. Das kann soweit gehen, dass solch eine belastete Atmosphäre dazu führt, dass Geschäfte nicht mehr florieren, Pflanzen schlecht wachsen, Ehepaare sich scheiden lassen, Kranke nicht mehr gesund werden und labile Menschen in die Depression verfallen.

Durch das Reinigen des feinstofflichen Gewebes eines Lebensraumes klärt sich die Atmosphäre und wird leichter. Der Ort erstrahlt in einem neuen Licht. Es ist so, als hätte jemand den Grauschleier weggenommen. Sogar die Luftqualität verbessert sich. Die Farben im Raum wirken klarer, der Raum
wirkt weiter. Die Dichte des Feldes hat sich verändert, und die Menschen fühlen sich freier und leichter, schlicht gesagt einfach wohler.

 

Resetting der Rauminformation

Durch die energetische Reinigung verändert sich die Schwingungsfrequenz in der Atmosphäre. Ähnlich dem Resetting bei einem Computer, wird der Datenmüll gelöscht bzw. die Parameterdateien neu angeordnet. Dadurch erhöht sich auch die  Geschwindigkeit des PC´s wieder. Beim Raum erhöht sich
durch solche ein Resetting das Lebenskraftniveau. Darüber hinaus kann der geklärte Raum mit bestimmten Qualitäten informiert werden, so dass der Ort entsprechend seiner Funktion über das Feld gestärkt wird.

Der Bedarf und die Möglichkeiten der Anwendung in unserer Gesellschaft sind unendlich groß. Denken wir an Krankenhäuser, Arztpraxen, Gerichtssäle, Gefängnisse, Polizeireviere und auch Schulen. Sie alle haben in ihrem Ortsgedächtnis die Muster von Krankheit, Gewalt, sowie Lern- und Prüfungsstress. Auch Immobilien, die einen neuen Besitzer bekommen sollen, haben in ihren Atmosphären die mentalen und emotionalen Ladungen der Ereignisse, die dort wiederholt stattgefunden haben.

Ausblick

Um wie viel besser würden Heilungs- und Genesungsprozesse ablaufen? Wie würde ein Strafvollzug aussehen, wenn dort nicht die Energien der Vorgänger in den Zellen mitschwingen würden? Wie würde sich ein Hotelgast fühlen, der in ein geklärtes und lichtes Hotelzimmer eincheckt, statt sich im Energiefeld der bisherigen Gäste aufhalten zu müssen? Und wie würde sich das Lernverhalten und die Lernmotivation der Schüler und Studenten verändern, würde in Klassenräumen und Hörsälen von Zeit zu Zeit eine Atmosphärenreinigung und -klärung durchgeführt werden? Ich wage sogar zu behaupten, dass durch das Klären der Atmosphären sowohl in privaten als auch in öffentlichen Gebäuden das Gute im Menschen leichter zutage treten kann. Der derzeit stattfindende Bewusstseinswandel trägt sicherlich dazu bei, dass das Interesse für diese Form der Raumbehandlung in Zukunft steigen wird, zumal die Menschen immer mehr Interesse an ihrer Umgebung zeigen und sensibler darauf reagieren als noch vor ein paar Jahren.

 

PS. Wenn Du an einem Clearing und Resetting der Atmosphäre interessiert bist, fordere gerne mein unverbindliches Angebot per Mail unter info@das-gesunde-erfolgreiche-buero.de an.

 

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